Hundessportplatz "Little Hill" - Hundeschule Schönsee
  Kind und Hund!
 

 Kind und Hund - ein umstrittenes Thema

Leider hört man in den Medien, immer häufiger von schlimmen Beißunfällen, bei denen meistens Kinder betroffen sind. Wobei die Medien auch gerne hochschaukeln. Trotzdem bleibt es ein ernstzunehmendes Thema über das viele besser aufgeklärt werden sollten.

Deshalb besuche ich zu diesem Thema auch gerne Kindergärten oder Schulen, oder die Schulklassen machen einen Ausflug zu Hundeschule.

Warum ist Aufklärung so wichtig? 
Es gibt ganz einfach keine kindersicheren Hunde! Auch wenn die Züchter fleißig damit werben, wie z.B. "absolut kinderliebe Welpen, der ideale Familienhund. "
Kinderlieb ist nicht angeboren, die Hunde müssen dies genauso erlernen, so wie sie ihr Kind in die Grundschule schicken. Egal ob Rottweiler oder Labrador.

Deshalb, schaffen sie sich niemals einen Hund nur als Spielgefährte für ihr Kind an. Hunde sind kein Ersatzspielzeug!

Es existiert zum Glück aber auch eine andere Seite:
Es gibt wohl nichts Schöneres, als der echten Freundschaft zwischen Kindern und Hund zuzuschauen. Diese Symbiose zwischen Kind und Hund scheint unzerbrecklich, wenn jede Partei gute Erfahrungen mit der anderen machen durfte.
Grundlage zwischen dieser Freundschaft ist die richtige Sprache zwischen Mensch und Hund.
Besonders Kinder drücken sich noch häufig mit der Körpersprache als mit Worten aus und so machen es auch Hunde untereinander. Hunde haben nur die Körpersprache und die ist sehr eindeutig.



Kind und Hund müssen sich gegenseitig respektieren!

Die Erziehung des Hundes übernehmen Sie und nicht ihr Kind. 
Hier ein paar Grundregeln, die Eltern ihren Kindern im Umgang mit Hund, vermitteln sollten.




-Behandle einen Hund so wie du behandelt werden willst. Nicht an den Ohren, Schwanz, oder Haaren ziehen. Auf dem Hund rumtrampeln oder kneiffen. Hunde können nicht "Aua" oder "Hör auf" sagen. Sie wehren sich mit den Zähnen, und das kann ganz schön weh tun.
- Schau einem Hund nicht starr in die Augen, dieser könnte es als Herrausforderung oder sogar als Bedrohung auffassen. Wenn wir einen Hund grundlos bedrohen stellen wir seine Rangordnung in Frage. Früher oder später, der Hund wird seinen Rang verteidigen.
- Störe keinen Hund beim Fressen oder versuch gar ihm was wegzunehmen. Der Hund könnte es entsprechend verteidigen. 

 

- Liegt der Hund in seiner Hütte oder Körbchen, laß ihn bitte in Ruhe. Das Lager des Hundes ist sein Rückzugsort, den man auch respektieren sollte, weil er dort seine Ruhe haben kann.
- Gehe nicht ohne zu fragen auf fremde Hunde zu.
Nicht jeder Dackel ist freundlich nur weil es der vom Nachbarn oder der eigene ist. Vieleicht wurde der fremde Hund auch mal von Kindern in deinem Alter oder Aussehen schlecht behandelt. Der Hund weiß ja nicht das du es gut mit ihm meinst. 
- Spiele nicht alleine (ohne Erwachsenen) mit einem Hund.
Hunde sind tolle Spielkameraden, aber sie können im Spiel auch vergessen wie dünn deine Haut ist oder sie haben als Welpe nie gelernt wie fest man dem Menschen anpacken darf.  Aufpassen auf die Zähne, die können ganz schön weh tun. 
-Laufe nie vor einem Hund davon, egal wie viel Angst du hast!
Jeder Hund hat einem Jagdinstinkt, und er ist bestimmt schneller als du. Auch wenn ein Hund gelernt hat nicht nachzulaufen, kann trotzdem seine Natur mit ihm durchgehen und es wäre ziemlich dumm wenn dann gerade du der gejagte Hase bist. 

Nochmal ein kleines Wort für die Eltern:
Liebe Eltern, erklären sie bitte ihrem Kind, das ein Hund wie jedes Lebewesen, kein Prügelknabe ist. Vermitteln sie ihrem Kind, das der Hund ein Teil der Familie ist auf dem man dieselbe Rücksicht nehmen muß, wie auf die anderen Familienmitglieder. Umgekehrt, wird ein Hund, der sich sicher und geborgen in der Familie fühlt, ein toller Spielgefährte für die Kinder und sogar ein zuverlässiger Beschützer sein. 
Wenn Kinder lieb zu Hunden sind, ist der Hund lieb zu Kindern.  




 
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